Unsere Chronik präsentieren wir in Gedichtform. Ein Dank geht hier an unser Mitglied Norbert Hofmann, der das Gedicht verfasst hat.


Drehen wir mal die Zeit ein bisschen zurück,
im Jahre 1962 begann nämlich unser Glück.

Bei Dorfarbeiten in der Allee wegen einer Straßenbeleuchtung,
hatten Waldemar Hofmann und Edmund Wunder eine Erleuchtung.

Der Edmund erzählt dem Waldi von seinen Schießerfolgen in seinem Verein.
Der Siegfried Rüger hörte interessiert zu und unterstützt die zwei,
damit sie nicht sind mit Ihrer Idee so ganz allein.

Und siehe da, zur Gründungsversammlung am 06.01.63 fanden sich bereits 27 enthusiastische Kameraden,
zum Kurt Bätz, den Grenzgasthof hatte man sie eingeladen.

Der Waldi wurde als erster Vorstand gewählt,
Klaus Schulze damals das Geld hat gezählt.

Edmund Wunder wurde Schützenmeister, denn schießen, das kann er am Besten,
beim Training konnte das jeder testen.

Nach der Grenze und im Grenzgasthof schießen,
sie sich nicht vom Namen Grenzlandschützen abbringen ließen.

Als fünfzigster Verein im Gau wurden wir ab da gelistet,
beim Kurt im Saal schoss der Verein, wenn auch nur befristet.

Die Tellkameraden aus Weidhausen halfen mit ein paar Schießständen aus,
mit den nötigen Gewehren riss man sich vorerst gegenseitig raus.

Doch schon nach ein paar Jahren zog man zwangsweise in den Alex' Saal,
für viele war das Schießen dort eine Qual.

Damals war die Vorstandschaft glücklich zu finden ein Quartier,
gleichzeitig suchte man aber nach Alternativen und kämpfte dafür.

Vom Steinbruch am Friedhof bis zum Turnhallenvorplatz wurde an alles gedacht,
so mancher in Fürth am Berg hat damals über unsere Ideen gelacht.

Die Vorstandschaft erstand vom Helmut Lesch das Grundstück hier,
um die Finanzen wurde bei der Stadt, dem Landkreis, ja auch beim Land gekämpft mit viel Plaisir.

1984 sind wir dank vieler Eigenleistung in unser neues Schützenhaus eingezogen,
durch gekürzte Zuschüsse, warum auch immer, stand die Finanzierung auf wackeligen Wogen.

Sparen, sparen war unser großes Motto,
manche versuchten es schon mit Lotto.

In den Anfangsjahren war der Besuch gekrönt vom Spruch: Da geblieben, das Fass ist noch nicht leer,
zum Kartenspielen strömten viele unserer Gäste her.

Das "ZENTRUM"-Lied oft wurde von den Alten zu späterer Stunde gesungen,
das bei zu behalten ist uns irgendwie nicht mehr gelungen.

Die Kameradschaft wurde dadurch gepflegt und gehegt,
der Schießbetrieb damals etwas auf Eis gelegt.

Erfolge im Schießen brachten für viele die nötige Motivation,
mit einem Trainingsplan wurde gearbeitet an der Situation.

Schnell stellten sich Erfolge ein,
am Anfang drei, später vier Mannschaften schossen für den Verein.

Der erforderliche Schützenhausanbau in den 90-er Jahren erforderte wiederum viel Eigenleistung,
knappern tun wir heute noch an der weiteren Zwischenfinanzierung.

Im Bezirk kämpfte unsere erste Mannschaft bereits seit Jahren,
den Abstieg in die Gauoberliga man musste jetzt beklagen.

Die Zweite verpasste in der Gauklasse den Aufstieg um 6 Ringe,
die Dritte wird in der A-Klasse Zweiter und bleibt guter Dinge.

Nachwuchsprobleme können wir mittelfristig noch abfangen,
langfristig müssen wir dann momentan schon etwas bangen.

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